Sperrer wurde in der Nacht ausgeraubt

Raphael Sperrer wurde bei San Remo Rallye in der Nacht ausgeraubt.

Weit gefährlicher als auf der Strecke war die Situation heute Nacht für Raphael Sperrer und seine Freundin Sigrid in ihrem Hotel in San Remo. Der Kirchdorfer ging etwa um 22 Uhr, in sein im dritten Stock befindliches Zimmer, um zu schlafen. Als er recht zeitig in der Früh von seinem Physiotherapeuten Dr. Wolfgang Melchior geweckt wurde, stellte man zum Entsetzen fest, daß das komplette Geld von Sperrer und darüber hinaus die Handtasche seiner Freundin, mit Geld und allen Papieren gestohlen worden war. Wie sich später herausstellte, ist ein Einschleichdieb über den Balkon ins Zimmer eingdrungen und hat die Beiden im Schlaf bestohlen. Zur Zeit ermittelt die Polizei in San Remo, wahrscheinlich vergebens.

Unbeirrt von dieser gefährlichen Situation fährt Sperrer mit dem Renault Maxi Mégane auch heute bisher eine ausgezeichnete Rallye: „Trotzdem mir die heutige Streckenstruktur nicht besonders entgegenkommt, konnte ich meinen vierten Platz in der Formel 2 behalten und sogar den Vorsprung auf den Fünftplazierten Italiener Longhi (Renault Mégane) ein klein wenig ausbauen.“

Vorne ist Burns (Subaru) mit einem Getriebeschaden ausgefallen, McRae (Ford) hat Motorprobleme.
Der 2. Tag der 41. San Remo-Rallye führte die 94 Teams, von ursprünglich 119 Startern in den Norden nach Piemont. 8 Sonderprüfungen, auf sehr engen, sehr kurvigen Strecken stehen auf dem Programm. Es ist ein langer Tag, der Start erfolgte bereits um 05,30 Uhr in San Remo, wo die ersten Fahrzeuge erst wieder um 21,49 Uhr zurückerwartet werden.