Staatsmeister stellt sich seinen Jägern

Ein optimistischer Staatsmeister stellt sich seinen Jägern.

Einen Tag vor dem Start zur Bosch-Rallye, dem 2. Rallye ÖM-Lauf der Saison, der heute um 13,00 Uhr in Wolfsberg gestartet wird, wurde im Team von Peugeot Austria der letzte Funktionstest sehr erfolgreich absolviert.

„Ich bin mit diesem Shakedown äußerst zufrieden. Wir haben verschiedene Abstimmungsarbeiten an unserem Peugeot 206 WRC vorgenommen und uns dabei sowohl für Regen als auch für trockene Bedingungen vorbereitet. Gegenüber der für uns sehr erfolgreichen A1-Ring Rallye, haben wir systematisch weiter gearbeitet und wieder eine Menge Erfahrung und Praxis sammeln können. Die dabei erzielten Werte stimmen mich für die Bosch-Rallye sehr zuversichtlich,“ erklärte der Staatsmeister.

Sperrer ist sich darüber im Klaren, daß er in Kärnten der große Gejagdte sein wird. Die Bedingungen sind für alle Spitzenpiloten absolut gleich, Wittmann will unbedingt gewinnen und Baumschlager möchte mit seinem reinrassigen Werksauto aus England endlich jene Leistung zeigen, die man von ihm schon bei der Saisonpremiere in der Steiermark erwartet hat.

„Die Bosch-Rallye ist eine absolute Fahrerstrecke. Sie zählt sicherlich zu den schwersten Rallyes in Österreich. Daher wird nur jener Fahrer gewinnen, bei dem das Gesamtpackage am besten stimmt. Ich habe bei meinem Sieg im letzten Jahr Wittmann im Lavantal mehr als vier Minuten abgenommen, Baumschlager damals zwar noch mit dem Diesel unterwegs, lag fast 5 Minuten im Ziel der Bosch-Rallye zurück. Die Entscheidung bei dieser Rallye wird sicher erst am zweiten Tag fallen, wo es lange Prüfungen mit einer Unzahl von Kurven gibt. Dazu kommt der Umstand, daß man zweimal drei Prüfungen hintereinander fahren muß, wo es absolutes Serviceverbot gibt,“ so Sperrer.

Technikchef Rolf Schmidt hat mit seiner erfolgreichen Mannschaft das Peugeot WRC wieder bestens in Schuß gebracht:“ Wenn der Wagen während der Rallye genauso gut läuft wie beim gestrigen Test, dann können wir der Bosch-Rallye sehr zuversichtlich entgegen sehen.“