Sperrer möchte sich rehabilitieren

Raphael Sperrer möchte sich in Kärnten rehabilitieren.

Mit keinen guten Erinnerungen kommt der regierende Rallye Staatsmeister Raphael Sperrer mit seiner Co.Pilotin Judith Schachinger zur Castrol Krappfeld-Rallye, die an diesem Wochenende in Kärnten als fünfter Meisterschaftslauf zur Austragung gelangt.

 

"Letztes Jahr habe ich dort die größte Enttäuschung in meiner Karriere hinnehmen müssen. Ich war eindeutig auf den Prüfungen der schnellste Mann und wurde wegen eines Formalfehlers nach der Rallye aus der Wertung genommen. Meine Berufung wurde denkbar knapp, mit dem Stimmenergebnis von 2:3 gegen mich, abgelehnt. Daß es letztendlich trotzdem zum Staatsmeister-Titel gereicht hat, war eine späte Genugtuung für mich. Für heuer habe ich mir für Kärnten vorgenommen, fahrerisch eine ähnlich gute Vorstellung abzuliefern. Ob es dabei gelingt den überlegenen Meisterschafts-Leader und Lokalmatador Achim Mörtl (Subaru) abzufangen, bleibt sicher das große Fragezeichen. Gewinnt er wieder, kann man ihm schon vorzeitig zum Titel gratulieren,“ orakelte Sperrer.

Der technische Ausfall von Sperrer bei der Sebring-Rallye in der Steiermark hat sich nachträglich als „Groschendefekt“ herausgestellt. Der Öldruckmesser des Renault Maxi Mégane zeigte auf der Sonderprüfung rasch fallenden Öldruck an, dementsprechend stopte der Kirchdorfer den Wagen, um keinen Motorschaden zu erleiden.

Nachher stellte man fest, daß sich nur der Druckfühler aus der Halterung gelöst hatte. Schade, denn gerade zu diesem Zeitpunkt hatte Sperrer eine Aufholjagd gestartet, zwei Sonderprüfungen gewonnen und hat das Zweiradler-Duell gegen Haider (Peugeot), klar beherrscht.

Dies in Kärnten zu wiederholen ist eines der Ziele von Sperrer, darüber hinaus sollte es seiner Meinung nach sehr spannend werden:“ Es gibt sehr schnelle, anspruchsvolle und lange Prüfungen. Ich rechne mit einem Dreikampf zwischen Mörtl, mir und Mundl Baumschlager, der erstmals einen VW Werks-Golf A4 zum Einsatz bringt. Dies ist auch ein guter Vergleich, was die Formel 2 Wertung betrifft. Ich hoffe nur auf gutes trockenes Wetter, denn heuer bin ich wegen Schlechtwetter schon ein paar Mal unter meinem Wert geschlagen worden. Dies trifft auch auf die Auseinandersetzung mit Markus Mitterbauer (Toyota) und Willi Stengg (Ford) zu.

Raphael Sperrer/ Judith Schachinger werden bei der Castrol Krappfeld-Rallye mit der Startnummer 1 ins Rennen gehen, dahinter Raimund Baumschlager mit der Nr.2, mit der Nr. 4 Achim Mörtl, mit der Nr. 5 Markus Mitterbauer, mit der Nr.6 Willi Stengg und mit der Nr. 7, Sepp Haider.