Raphael Sperrer fährt voll auf Sieg

Raphael Sperrer fährt bei Castrol-Rallye wieder voll auf Sieg.

Trotz des vorzeitigen Ausfalles zuletzt bei der Wechselland-Rallye in der Steiermark blicken Raphael Sperrer/ Per Carlsson sowie Importeur Peugeot Austria sehr hoffnungsvoll in die nahe Zukunft. Der fünfte Rallye-Staatsmeisterschaftslauf in Kärnten stellt von seiner Charakteristik her sehr hohe Ansprüche an Mensch und Maschine. Dieser Umstand kommt dem Team sehr entgegen, je schwieriger die Aufgabe ist, desto schöner ist es, wenn man am Ende ganz vorne dabei ist.

„Es ist eine technisch sehr anspruchsvolle Strecke, speziell die vielen Kurven und die langen Prüfungen sollten die zeitlichen Differenzen innerhalb der Plazierungen wesentlich erhöhen. Daher ist es wichtig, sich einen größeren Zeitpolster herauszufahren, um besser taktieren zu können. Die Devise dieser Rallye heißt für mich Gleiten statt Hetzen. Das große Fragezeichen der Rallye ist der erstmalige Einstieg von Achim Mörtl in die heurige ÖM, das etwas kleinere Fragezeichen das Erstantreten von Kris Rosenberger in meinem vorjährigen Auto.

 Alle anderen Punkte hinsichtlich meiner Mitbewerber sind mir bekannt,“ so Sperrer, der in dieser Woche privat die Akropolis-Rallye in Griechenland besucht.


Das Peugeot 206 WRC von Sperrer wird eine Woche vor der Castrol-Rallye wieder in der ungarischen Meisterschaft unter Janos Toth zum Einsatz kommen. Da die Rallye dort erst am Sonntag Abend zu Ende geht, ist der Zeitraum bis zum Shakedown von Sperrer am Donnerstag in Kärnten relativ kurz. Bei diesem Abschlußtest wird übrigens Skistar Christian Mayer als Beifahrer von Sperrer im Cockpit des Peugeot 206 WRC Platz nehmen.

Viel problematischer ist für den regierenden Rallyechampion aber der Austragungsmodus in der heimischen Meisterschaft:“ Da von den insgesamt neun Rallyes in Österreich nur die besten 7 Resultate gewertet werden, wird der momentane Punktestand in der Meisterschaft verzerrt. Nach vier gefahrenen Läufen liegen zwei Fahrer mit jeweils zwei Siegen gemeinsam an der Spitze, alle anderen herausgefahrenen Resultate wären als momentane Streichresultate zu betrachten.“

Kärnten war für Sperrer in den letzten beiden Jahren immer ein guter Boden. Im letzten Jahr konnte er sowohl die Bosch- als auch die Castrol-Rallye gewinnen, im heurigen Jahr hat er mit dem neuerlichen Sieg bei der Bosch-Rallye in Wolfsberg einen guten Anfang gemacht.